achtsamkeit

Achtsamkeit bedeutet, in jedem Augenblick präsent zu sein und das, was ist, ohne Bewertung anzunehmen. Diese Haltung ist für das eigene Schreiben von unschätzbarem Wert.
Aus diesem Grund kombiniere ich Ansätze aus dem Meditativen, Kreativen und Autobiografischen Schreiben mit Elementen der klassischen Achtsamkeits-Tradition. Von Zen-Buddhismus über Vipassana-Meditation bis hin zu Mindfulness Based Stress Reduction MBSR nach Jon Kabat-Zinn. Parallel dazu habe ich eigene Methoden entwickelt und immer weiter verfeinert, die Achtsamkeit fördern und die wohltuend auf Körper, Geist und Seele wirken.


Achtsames Schreiben kann vieles sein: sensibles Schreibtraining ebenso wie eine Form meditativer Praxis. Als aktive Stress-Prophylaxe kann es außerdem hervorragend dazu beitragen, Druck, Blockaden und mögliche Widerstände auf sanfte Weise zu lösen. Besonders hilfreich ist dies bei einem Phänomen, das ich ‘literarischen Burn-Out‘ nenne. Angewendet bei diesem Phänomen, kann Achtsames Schreiben dazu beitragen, dass sich nach und nach wieder ein Gefühl von Klarheit und Gelassenheit entwickelt, was das eigene Schreiben betrifft.

In erster Linie aber basiert Achtsames Schreiben auf einer spezifischen inneren Haltung. Einer Haltung, die Konzentration auf das Wesentliche unterstützt und Zugänge öffnen kann zu innerer Stille. Zum Klang der Worte, der im Alltagslärm oft ungehört bleibt. Oder zu dem Gefühl, am Ufer des Schreibflusses zu sitzen und tief in die eigene Natur zu blicken.
Möglicherweise wird Ihr Schreib-Ego dadurch kleiner. Dafür wird Ihre Fähigkeit wachsen, sich im eigenen Wortschatz zuhause zu fühlen und dort anzukommen, wo Sie bereits sind: im gegenwärtigen Augenblick.